Havarien

Durch die Gebäudenutzung, ereignisbedingt oder durch unwissenden Umgang mit schadstoffhaltigen Baustoffen kommt es in Innenräumen gelegentlich zur ungewollten Freisetzung von Schadstoffen. Beispielhaft können genannt werden:

  • Quecksilberfreisetzung durch Beschädigung eines quecksilberhaltigen Thermometers,
  • Asbestfreisetzung durch unsachgemäßen / unwissenden Umgang mit asbesthaltigen Baumaterialien,
  • Freisetzung und Verteilung älterer und lungengängiger Künstlicher Mineralfasern (Isolierwolle),
  • ereignisbedingte Auslösung eine Wassersschadens.


In der Regel ist dann ein zeitnahes und sachgerechtes Handeln erforderlich. Die durch Havarien entstandenen Schadstoffkontaminationen sollten dann in ihrer Ausbreitung / Verteilung zeitnah messtechnisch erfasst werden, so dass eine Abgrenzung des gesundheitlich gefährdenden Kontaminationsbereiches zum weiteren Schutz der betroffenen Personen vorgenommen werden kann.

Hierbei ist eine Austattung mit entsprechenden Messgeräten sowie ein umfassendes Know-how zu Gebäudeschadstoffen vorteilhaft. Denn nicht selten kann in älteren Gebäuden z.B. ein Wasserschaden auch eine Beschädigung asbesthaltiger Baumaterialien mit sich ziehen, so dass neben einem Feuchtschaden auch Asbestkontaminationen drohen.

Neben der messtechnischen Statuserhebung helfen die Sachverständigen des Bremer Umweltinstitutes bei der Ableitung und Priorisierung der weiteren notwendigen Maßnahmen (z.B. weitere Schutzmaßnahmen / Riskiokommunikation / Sanierung / Reinigung / Kontrolluntersuchungen / Freigabe). Sprechen Sie uns an.